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Die Historie:


Monikastift
Woher hat unsere Kindertagesstätte ihren Namen ?
Bildquelle:
Deckblatt „Katholisches Kirchenblatt der fürstbischöflichen Delegatur für Berlin, Brandenburg und Pommern”, Nummer 37 vom 11. September 1927
Quelle: Diözesanarchiv Berlin

Sommer 1913 Das „St. Monikastift” wurde vom Verein „Wöchnerinnenzuflucht zur heiligen Monika e. V. Berlin”
unter der Leitung von Monsignore Max Beyer, Pfarrer der Gemeinde „Heilige Familie” in Lichterfelde,
und der Gräfin Fugger-Kirchberg erbaut und seiner Bestimmung übergeben.
Es verfügte über ein Entbindungsheim für unverheiratete Frauen und Mädchen.
bis 31.03.1924 Leitung des Hauses durch die „ehrwürdigen grauen Schwestern von der heiligen Elisabeth”
aus dem Mutterhaus zu Breslau.
ab 01.04.1924 Leitung des Hauses durch die katholischen „Fidesschwestern” aus Breslau.
seit 1925 Leitung des Hauses durch die „Genossenschaft der Töchter der christlichen Liebe vom Heiligen Vinzenz
von Paul, Dienerinnen der Armen, Provinz Köln” – in Deutschland „Vinzentinerinnen” genannt.
1947 Erweiterung des St. Monikastifts um eine gynäkologisch-chirurgische Abteilung.
1966 Auflösung des St. Monikastifts und Gründung des „Kinderheims St. Monika”
nebst Seniorenheim und Kindertagesstätte.
1998 Schießung des Seniorenheims.
2001 Standardgemäßer Umbau / Modernisierung der Kita.
01.01.2002 Der Caritasverband für das Erzbistum Berlin übernimmt die Trägerschaft.
01.01.2008 Die Caritas Familien- und Jugendhilfe gGmbH übernimmt die Trägerschaft.
März 2010 Die Kita erhält einen eigenen Internetauftritt.
24.03.2010 Gründung des Fördervereins der Kindertagesstätte St. Monika e. V.


Woher hat unsere Kindertagesstätte ihren Namen ?

Ordensfrauen der Kölner Vinzentinerinnen errichteten zu Beginn des 20. Jahrhunderts „Einrichtungen für Kinder”.
Zunächst betreuten sie ledige, werdende Mütter und leiteten dann einige Jahre ein offenes Entbindungshaus.

Für die Kirche und auch für die Ordensfrauen war die Hl. Monika, geboren im Jahr 332 in Numidien, dem heutigen Algerien,
das Urbild aller Mütter und wurde somit die Namensgeberin des Monikastiftes.

Ihr Namenstag ist am 27. August

Wir wissen von der Frau, deren Name „die Ermahnerin” bedeutet – vom griechischen „monos” abgeleitet bedeutet der Name auch
„die Einsame” – nur durch ihren Sohn, den Hl. Augustinus. Dieser – einer der größten Theologen der Geschichte –
hat in einem seiner bedeutenden Bücher auch ein Bekenntnis zu seiner Mutter abgelegt.

Lange Jahre hatte er ein „loses Leben” mit allen sittlichen Ausschweifungen geführt.
Doch die Mutter hielt geduldig zu ihrem Sohn und versuchte unentwegt, ihn zum Glauben zu bekehren.

Augustinus hat schon früh und unerlaubt sein Elternhaus im nordafrikanischen Thagaste verlassen, um in Karthago zu studieren.
Zu allem Leidwesen schloss er sich dort einer Gruppe an, die die Irrlehre der Manichäer verbreitete.
Seine Mutter, fromm erzogen und zutiefst gläubig, versuchte ihr Kind und auch ihren Mann zum Christentum zu bekehren.

Augustinus, der Missionsversuche überdrüssig, „floh” für eine Professur nach Mailand. Doch die Mutter reiste ihm nach.
In Mailand lebte der Kirchenlehrer Ambrosius.
Ob es ihm oder der Mutter gelang, den inzwischen erwachsenen Sohn zu bekehren, ist nicht bekannt.

Augustinus wurde noch bekannter als Ambrosius und seine theologischen Erkenntnisse haben die Entwicklung der Kirche
bis zum heutigen Tag beeinflusst. Seine Rückkehr nach Nordafrika, wo Augustinus sogar Bischof wurde,
erlebte seine Mutter Monika nicht mehr. Sie starb unterwegs vor den Toren Roms.

Monika kann für verzweifelte und ratlose Eltern auch in der heutigen Zeit ein Zeichen der Hoffnung sein. Es gibt keine Garantie und kein Patentrezept, doch es lohnt sich immer, alle Hebel in Bewegung zu setzen und alles zu versuchen, um Kindern nachzugehen.

Aus Monikas Sicht ist nie ein Kind verloren !




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